Dienstag, 23. August 2016
Zweieinhalb Vertraute - eine Vertrauensmetapher
honigklar, 22:42h
Ich sprach einst von zweieinhalb Vertrauten. Damit meine ich eine nicht konkret zu definierende Zahl an Menschen, denen ich vertraue. Etwa ein bis eineinhalb dieser sind nun, also seit gut fünf Monaten zu dritt und aus dem Dunstkreis meiner Vertrauensmetapher verschwunden. Es gibt nunmehr kein wir mehr, in dem ich stattfinde. Es finden Konzepte statt wie "windelfrei mit Abhalten", WhatsApp-Bilder im Rahmen von Familien-WhatsApp-Gruppen in den Varianten "schlafendes Baby" und "lachendes Baby" und neuerdings auch WhatsApp-Audiobotschaften der Kategorie"gurrend-glucksendes Baby".
Keine Telefonate mehr, kein Miteinander, kein Anteilnehmen. Nur mit dem Mini. Es gibt scheinbar nur noch ein Dreierteam mit Baby. In diesem habe ich bisher nur einen kleinen Platz gefunden, einen, der mich nicht ausfüllt, der mir nicht (mehr) reicht. So fühlt es sich also an, wenn jahrelang Vertraute nicht mehr vertraut sind. Ich fühle mich allein- und zurückgelassen.
Zum Verstehen und Verstandenwerden. Das Minikind ist wundervoll, ein Wunderkind von Anfang an, eines, das sich seine Eltern gesucht hat. Das seinen Platz finden wird.
Ich suche diesen derzeit mal wieder. Ja, in der Tat. Eine Konstante in meinem Leben scheint die Inventur, um klar(er) zu sehen. das gelingt mal mehr, mal weniger gut. Derzeit trifft eher letzteres zu. Es scheint mir, als bleibe ich stehen. "Ja, dann ändere halt was und heule nicht so rum." Auch das fällt schwer. Ich hoffe auf meinen Alltag, der morgen wieder beginnt. Langsam und behutsam mit einem vermutlich schönen Treffen, bei dem es nicht nur um Arbeit gehen wird.
Und ansonsten gilt es, über kleine Dinge ein gutes Gefühl produzieren. Immer wieder. Und irgendwann erkennen, dass es sich wieder normalisiert und ritualisiert.
Hab Vertrauen!
Keine Telefonate mehr, kein Miteinander, kein Anteilnehmen. Nur mit dem Mini. Es gibt scheinbar nur noch ein Dreierteam mit Baby. In diesem habe ich bisher nur einen kleinen Platz gefunden, einen, der mich nicht ausfüllt, der mir nicht (mehr) reicht. So fühlt es sich also an, wenn jahrelang Vertraute nicht mehr vertraut sind. Ich fühle mich allein- und zurückgelassen.
Zum Verstehen und Verstandenwerden. Das Minikind ist wundervoll, ein Wunderkind von Anfang an, eines, das sich seine Eltern gesucht hat. Das seinen Platz finden wird.
Ich suche diesen derzeit mal wieder. Ja, in der Tat. Eine Konstante in meinem Leben scheint die Inventur, um klar(er) zu sehen. das gelingt mal mehr, mal weniger gut. Derzeit trifft eher letzteres zu. Es scheint mir, als bleibe ich stehen. "Ja, dann ändere halt was und heule nicht so rum." Auch das fällt schwer. Ich hoffe auf meinen Alltag, der morgen wieder beginnt. Langsam und behutsam mit einem vermutlich schönen Treffen, bei dem es nicht nur um Arbeit gehen wird.
Und ansonsten gilt es, über kleine Dinge ein gutes Gefühl produzieren. Immer wieder. Und irgendwann erkennen, dass es sich wieder normalisiert und ritualisiert.
Hab Vertrauen!
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