Sonntag, 21. August 2016
Auf der Suche...
...nach schönen Worten, nach den passenden, die das Gefühl umschreiben können, den Eindruck, den Blick das Bild. Oder das fehlende Bild. Flüchtig entstehen sie im Kopf. Ich forme sie und versuche sie zu behalten, weil sie passen. In diesem Moment. Um sie später aufzuschreiben und festzuhalten. Meistens gelingt das nicht. Es sind (und es waren) Worte für den Moment. Und wenn der Moment vorbei ist, braucht es da noch Worte, die umschreiben können, was nicht festgehalten werden kann?
Auf der Suche nach Worten. Nach Worten, die die Schwere umschreiben, das vermeintliche Scheitern, die Sehnsucht und das Sehnen nach Vermeintlichkeiten.

Spannenderweise regt mich der gleiche Mensch, der mich vor eineinhalb Jahren mit inspirierenden Worten beeindruckt hat, wiederum an über Worte nachzudenken. Seine und meine. Und die Taten. Aber vor allem die fehlenden. Über Wahrnehmung und über Sehnsucht. Und das Sehnen nach der Sehnsucht.

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